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Weihnachtsmarkt am Schloss Britz 2011

Im Gutshof des Britzer Schlosses fand auch in diesem Jahr ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt statt.
Nach dem Veranstalter-Wechsel war die Neugierde groß, und alle Erwartungen an den mittlerweile fertig renovierten Gutshofmarkt wurden voll erfüllt: Tolle Atmosphäre, vielfältige (vielleicht nicht 100% passende, aber trotzdem schöne) Handwerks- und Verkaufsstände, und natürlich jede Menge Speys und Trank.

Ähm, obwohl.... naja, so ganz 100% waren es dann doch nicht.

Eigentlich fing der Markt ja schon mit einer Panne an: Stand doch in diversen Quellen, dass der erste Tag Freitag der 2. Dezember sei. War er aber nicht, sondern Samstag, der 4. Dezember. Was wir erst mitbekamen, als wir am 2. Dezember gegen 18 Uhr auf einem leeren Markt standen. Na schön, solche Pannen können schon mal passieren - also fuhren wir am Samstag erneut nach Britz. Ist von Tegel ja nicht soooo weit entfernt.
Diesmal war der Markt auch aufgebaut, leuchtete schön bunt, sah toll aus - und war proppevoll. So voll wie in den letzten 3 Jahren nicht. Schön für die Veranstalter, da freut man sich auch als Besucher und hofft auf mehr.
Nach 2 Runden gucken und fotografieren kam dann so langsam der "kleine Hunger" zu Besuch und wollte befriedigt werden. Kein Problem, denn Grill und andere "Freßbuden" sowie Tavernen waren ja vorhanden.

An diesem Punkt endete dann das Vergnügen zumindest Zeitweise:
Den "Flambeuren" am Grillstand gelang es mit schlafwandlerischer Sicherheit, jede - aber auch wirklich JEDE! - leckere Thüringer Bratwurst in ein Stück waschechte, ungenießbare Holzkohle zu verwandeln; und das bei mehreren Versuchen, etwas Essbares zu bekommen, die sich über fast 3 Stunden erstreckten. Dass irgendjemand für diese Machwerke Geld ausgegeben hat ist schon kaum zu glauben, aber die Leute haben die undefinierbaren "Etwase" sogar noch gegessen?!?!
Ähnliches galt leider für den zweiten Stand mit warmen Essen, wo "Lammbraten" im Bratschlauch zubereitet wurde. Nichts gegen den Bratschlauch. Aber ein roher Lammbraten, der in der Mitte noch halb blutig ist, gehört ebenfalls nicht zu den gesündesten (definitiv nicht zu den leckersten!) Speisen, die man sich vorstellen kann.
Kulinarisch blieb es dann bei zwar fast kalten, aber immerhin leckeren Knoblauchbroten.
Die notwendige innere Wärme verleibten wir uns dann halt mit Glühwein ein. Auf den wir auch nur ca. 30 Minuten warten mussten, weil einer der beiden Stände eine "kleine Pause" eingelegt und den anderen Stand mit dem Ansturm an Kunden komplett überfordert hatte. So ein 15 Liter-Topf braucht halt etwas, bis sein Inhalt die gewünschte Temperatur hat. Vor allem, wenn nur 2 solcher Töpfe zur Verfügung stehen und die Schlange so ca. 30-40 Leute lang ist....

Aber solche Kleinigkeiten können einen hartgesottenen Britz-Liebhaber nicht erschüttern.
Kopf hoch - das wird schon noch! ;)

Viel Spaß mit den Pics!
Belushi